Teil eines Werkes 
10. Bd. (1815)
Entstehung
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wegte ſich gegen Antonio und der Knabe ſchien ſie

ſang und Muſik froͤhlich vom Meere her. Eine

wenn wir nicht zuſammen zuruͤck kaͤmen,. und eine brennende Roͤthe uͤberflog ſie bei dem 3 uͤbereilten Wort. Sie entzog haſtig Anto⸗ nio's Arm ihre Hand und eilte die Stufen hinauf zu dem tanzenden Schwarm.

Anronio blickte mit Sehnſucht der Eilen⸗ den nach, bis hinter ihr die Fluͤgelthuͤren ſich ſchloſſen. Sich ſelbſt und alles vergeſſend, 4 wendete er ſich nach dem Meere zuruͤck, um in der eben verlaſſenen Gondel ſich allein und un⸗ geſtoͤrt ſeinen Empfindungen hinzugeben.

Wie ein Traͤumender ging er, bald ſchnell bald langſam, durch die langen Gaͤnge des Gartens.

Die ſpiegelnde Meeresflaͤche lag ſchon nahe vor

ſeinen Blicken, da trat ein artiger Knabe aus dem 4,* Gebuͤſch hervor. Eine aufbluͤhende Roſe be⸗

ihm durch das Halten des Zweiges anzubieten. Ich danke dir Kleiner ſagte Antonio, indem er die Roſe von dem Zweige brach 4 gehoͤrſt du in das Schloß? Der Knabe nickte. Indem ſchallte Ge⸗

bunt erleuchtete Gondel ſtieß an's Land. Maͤn⸗