Teil eines Werkes 
9. Bd. (1815)
Entstehung
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Theil der Menſchen befolget vermittelſt dieſes unſeinen Geſchmacks die große Ordnung der Natur auf eine ſehr einfältige und ſichere Art. Dadurch werden die meiſten Ehen bewirkt und zwar von dem emſigſten Theile des menſchlichen Geſchlechts, und indem der Mann den Kopf nicht von bezaubernden Mienen, ſchmachtenden Augen, edlem Anſtande ꝛc. voll hat, auch nichts von allem dieſem verſteht: ſo wird er deſto aufmerkſamer auf haushaͤlteriſche Tugenden, Spaxrſamkeit ꝛc. und auf das Eingebracht e.*)

*) Der Europaͤer hat allein das Geheim⸗ niß gefunden, den ſinnlichen Reiz einer maͤch⸗ tigen Neigung mit ſo viel Blumen zu ſchmuͤcken und mit ſo viel Moraliſchem zu durchflechten, daß er die Annehmlichkeiten deſſelben nicht allein uͤber⸗ aus erhoͤhet, ſondern auch ſehr anſtaͤndig gemacht hat. Der Bewohner des Orients iſt in dieſem Punk⸗ te von ſehr falſchem Geſchmack. Indem er keinen Begriff hat von dem ſittlich Schoönen, das mit dieſer Neigung kann verbunden werden, buͤßet er auch ſogar den Werth des ſinnlichen Vergnuͤgens ein, und ſein Harem iſt ihm eine beſtaͤndige Quelle von Unruhe daher iſt das Weib dort immer im Gefaͤngniß In den Laͤndern der Schwar⸗ zen was kann man da heſſers erwarten, als das