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chen, am Grenzzaune im Garten die Ohrfeige bekommen habe, ſey ihr Schatz.
„Biſt du toll?“ rief Madam Praſſel— „der Kerl mit der großen Perücke und dem „alten Pluͤſchrocke, der d dich im Gartenhauſe
„kuͤßte? der meſchante, verliebte Kerl?“
„Liebe Mutter,“ fiel ihr Hanchen ins Wort—„Stoßen Sie ſich an ſeine ſchlechte „Auſſenſeite und an ſeine Verliebtheit nicht! „Ich thue es auch nicht. Wenn Sie ihn
„naͤher kennen lernen, wird er Ihnen gewiß „gsfälten Unter ſeiner alten Brokatweſte „ ſchlaͤgt noch ein ſehr jugendlich fuͤhlendes „Herz.— Wollen Sie mit ihm ſprechen? „Er iſt heute im Dorfe.“
Nadam Praſſel wollte ihn durchaus nicht prechen, nannte ihn einen alten Suͤndenbock, und war ganz außer ſich vor Erſtaunen, wie ihre Tochter zu dieſer Verirrung gekommen ſey.
„Das ging alles ganz unvermerkt und na⸗ „tuͤrlich zu,“ antwortete Hanchen—„Wir „fanden einander, anfangs zufälig, dann ab⸗ ſchtlich, an dem Grenzzaune. Nach und nach


