Teil eines Werkes 
9. Bd. (1815)
Entstehung
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gab er mir einen Kuß, den ich ihm wohl glaubte erlauben zu duͤrfen. Dann kuͤßten wir einander immer oͤfter, blos, weil wir es nicht laſſen konnten. Endlich ging der Laͤrm wegen der Einquartierung los. Da wandte ich mich an ihn, mit der Bitte, uns aus der Noth zu helfen. Er verſprach es, und brachte es dahin, daß Oberfoͤrſters ſich zwei⸗ mal fuͤr uns aufopferten. Auch ſchenkte er bei dieſer Gelegenheit der Oberförſterin die ſchlicht weißen Gardinen, blos, damit Sie nun recht aparte behalten koͤnnten. Ich fühlte mich ihm fuͤr dieſe großen Verdienſte um Sie und um den Frieden in unſerm Hauſe auf das dankbarſte verpflichtet; und ich konnte daher unmoͤglich Nein ſagen, als er mich neulich recht ernſtlich fragte ob ich ihn heirathen wold 1

Waͤhrend dieſes Geſpraͤchs war die Abend⸗ dämmerung hereingebrochen, ohne daß die Sprechenden es merkten. Ploͤtzlich wurden ſie aber geſtoͤrt, denn die Thuͤr flog auf, und mehrere Stimmen riefen:Geſchwind, Ma⸗