Teil eines Werkes 
9. Bd. (1815)
Entstehung
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Hanchen wurde geruͤhrt, und ſah nachden⸗ kend vor ſich hin. Die Mutter ſuchte dieſe Stimmung zu benutzen, und fuhr fort, noch ruͤhrender und zaͤrtlicher zu bitten.Lie⸗ be Mutter, es gilt! ſprach Hanchen endlich

entſchloſſendie Freude, mich noch heute zu verloben, um die Putzſtube damit einzu⸗ weihen, koͤnnen Sie haben; und zwar ohne den Hektor. Worauf ich Sie erſt noch mehr vorbereiten wollte, das will ich Ihnen 3 jetzt gleich geſtehn: ich habe ſchon einem an⸗ dern, ſehr braven Manne, in der Hoffnung 1 auf Ihre dereinſtige Einwilligung, meine Hand auf das feſteſte zugeſagt.

Im erſten Zorne erklaͤrte Madam Praſſel ihre ſonſt ſo geliebte Tochter fuͤr ein unterge⸗ ſchobenes Wechſelbalg, das ſie nicht laͤnger ihr Kind nennen, und von dem ſie nichts mehr hoͤren und ſehen wolle. Nicht lange darauf foderte ſie jedoch eine naͤhere Anzeige des be⸗ gangenen, ſchweren Vergehens, und war wie⸗ der ganz Ohr.

Nun geſtand Hanchen offenherzig, der Dot⸗ tor, um deſſen willen ſie, vor etwa drei Wo⸗