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kam die weibliche Philoſophie, dann der grie⸗ chiſche Kunſtſinn an die Tagesordnung, dann die neueſte Kunſt, und dicht neben ſie ſtellte ſich die Froͤmmelei mit dem Kruzifix aus dem Staube gothiſcher Ruinen! Dieſe Froͤmmelei faßte man mit der Linken, jene Kunſt bei der Rechten: und ſo pilgerte man mit ihr durch die Laͤnder Euro⸗ pens— nach Suͤden, verſteht ſich!
So, liebe Clementine, wirken alle originellen Geiſter durch ihre eigenthuͤmliche Richtung eine Zeitlang nach dem Maße der Kraft, die in ihnen wohnt, in groͤßern oder kleinern Kreiſen auf ein Jahrhundert oder ein Jahrzehend, oder ein halbes Jahrzehend, oder auch gar nur auf eine oder zwei Leipziger Meſſen, bis— was anders an die Tagesordnung tritt.
Zu allen dieſen voruͤbergehenden Erſcheinun⸗ gen gehoͤrt nun auch, was die Leute eben jetzt die„zarte Weiblichkeit“ nennen! Sie iſt Mode, wie Petinet— iſt auch wirklich ein aͤhnliches, feines, zierliches, durchſichtiges Ding! wird aber auch, wie dies, nur eine Zeit lang herrſchend bleiben! Sehen Sie mich nicht zu ernſthaft an: etwas Huͤbſches bleibt z. B. ſo ein


