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und meiſtens durch ſolche, welche treue Mutter⸗ liebe von ihren Kindern abkehrt, ſo lange es moͤglich iſt? Oder wollen Sie wirklich Ihre Lieblinge ungluͤcklich ſehen, damit ſie recht ſanft und zart erſcheinen? Sie wollen es nicht! Clement. Deshalb meine ich eben, koͤnne dieſelbe Wirkung vielleicht durch das unſchaͤdliche
Anſchaun ſolcher Ideale der Dichter hervorge⸗
bracht werden— oder durch andere Bildungs⸗ mittel—
Corn. Das Afterbild von ſich mögen jene Ideale wol hervorbringen, wenn man ſie mit Abſicht ſtudirt, und ich habe ſolcher Erſcheinun⸗ gen wirklich nicht wenige geſehn. Als ich noch ein Kind war, wollten alle Schwaͤchlinge, die den Siegwart geleſen hatten, in Siegwartiſcher Wehmuth zerſchmelzen. Wie viele ſympathetiſche Thraͤnen wurden da hervorgedkuͤckt! Der Strom der Zeit, der alles maͤchtig mit ſich fortreißt, nahm auch dieſes kleine Kunſtgetriebe mit hin⸗ weg. Und es traten andere Perioden— die, der kindlichen Einfalt, und dann des weiblichen Heroismus— an die Stelle. Die Zeit that abermals und abermals ihre Pflicht. Dann


