das Geſpraͤch auf Poeſie und Kunſt. Er ging gern und willig darauf ein; er ſprach gedacht und zugleich ungemein einnehmend. Nach gerade fing er an zu kritiſiren; je dunkler ſeine Aus⸗ ſpruͤche wurden, je heller wurden ſeine Augen, und ſo bildete ich mir wenigſtens ein, ihn zu verſtehen. Nur Eins befremdete mich dabei— gerade an ihm: er redete den Franzoſen ſo lebhaft das Wort! Vielleicht beugt er ſeine Grundſaͤtze dir zu Gunſten, dacht' ich, und fuͤhlte mich von neuem fein geſchmeichelt. Deſto unangenehmer war mir, daß er nach einem hal⸗ ben Stuͤndchen ſchon abbrach, und, meiner Bit⸗ ten ungeachtet, davon ging, doch mit dem Ver⸗ ſprechen, bald wiederzukommen.
So war das Bild, das du dir von ihm entworfen, doch nicht ganz verfehlt! ſagte ich. Nur noch ſtrenger, duͤſtrer, rauher, weit we⸗ niger gefaͤllig und fein im Benehmen, haſt du dir ihn gedacht, und feuriger, imponirender! Deſto beſſer, daß er anders iſt! oder— wie fuͤhl' ichs denn?— auch wol, nicht deſto beſſer!— Indem ich daruͤber ins Reine kom⸗ men will, iſt der Bediente wieder da:„Es iſt
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