Teil eines Werkes 
8. Bd. (1815)
Entstehung
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noch ein Herr Schiller draußen und bitter.... Wie? was? rief ich erſtaunt, und die Ge⸗ duld riß mir aus. Eben trat herein ein ſehr langer, hagerer Mann, von ſtarkem Knochenbau, ſehr markirten Zuͤgen, blaßgelber Geſichtsfarbe, tief liegenden, aber durchdringenden Augen, et⸗ was ſtarrem, doch nicht zuruͤckſcheuchendem Blick, nicht vortheilhaft gefaͤrbtem und gehaltenem Haar, in etwas nachlaͤſſiger Kleidung, mit nicht eben beholfenem Aeußern, und alles, was er, mit tiefer, faſt hohler Stimme eintoͤnig hinfagte, war: Ich bin Ihnen Dank ſchuldig, daß Sie mir ſelbſt Gelegenheit gegeben haben, Ihre per⸗ ſoͤnliche Bekanntſchaft zu machen.

Mein Unwillen ſtockte vor dem Impoſanten der Erſcheinung. Ich ſuchte mich zu ſammlen: es gerieth mir nicht ſogleich, und er ward ver⸗ legen uͤber meine Verlegenheit. Mein Herr, begann ich endlich; es iſt hier ein Mißverſtaͤnd⸗ nis. Wer Sie auch ſeyn moͤgen

Ich bin Schiller, ſagte er durchaus trocken und kalt. Ich weiß nicht, was mich darin

wieder reizen mochte; ich konnte wirklich ſpitzig antworten: