Teil eines Werkes 
7. Bd. (1815)
Entstehung
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dung, welche ſich endlich in Thraͤnen der Wonne und der Verzweiflung aufloͤſete. Er war es Er, im Gewuͤhl des Lebens, im Getuͤmmel des Krieges, ſo treu bewahrend das Andenken des Maͤdchens, das ihm einſt ſo ſchnell voruͤber⸗ eilend erſchienen war! Er mir, ich ihm nicht wieder begegnend, bis er mir nach Jahren, un⸗ erkannt, im Augenblicke der hoͤchſten Noth, Schutzengel ward! Und nun, ihn wiederfindend, theilnehmender an mir, als meine kuͤhnſten Traͤume es hatten malen duͤrfen aber am Rande des Grabes, deſſen Nacht ihn fuͤr immer zu verhuͤllen drohte!

Ich ſank an ſein Bette nieder; ich zog ſeine Haͤnde an mein Herz, meine Thraͤnen benetzten ſie. Und du willſt dieſe Welt verlaſſen, ſeufzte ich, ohne zu erfahren, wie ich um dich weine? ohne zu wiſſen, daß die Liebe, die den Lebenden nicht begluͤckte, dem Todten ins Grab folgen wird? O erwache, erwache, oder nimm mich mit dir!

Die Heftigkeit meiner Bewegung, dieſer Ton der leidenſchaftlichſten Trauer und warum nicht die geheimnißvolle Wunderkraft der Liebe