Teil eines Werkes 
7. Bd. (1815)
Entstehung
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nehmen und uns ſo nuͤtzlich zu werden, als die Umſtaͤnde es ihm nur immer vergoͤnnen wuͤr⸗ den: als ich das las, da ſtuͤrzte ich auf meine Knie und flehte: Vater, vergilt du ihm! Ich flog zu meiner Mutter und las ihr dieſe Briefe vor, die neues Leben in ihre Adern goſſen. Auch ihre Thraͤnen floſſen; zu ſchwach fuͤr jedes Wort des Dankes, ſahe ſie ſtumm auf gen Himmel, druͤckte mir die Hand, und ſank bald in einen ſanften Schlummer, aus dem ſie am Morgen geſtaͤrkt erwachte. Ich fuͤhrte nun Lefevre vor ihr Bette. Er, der ſeinen Herrn nie verlaſſen hatte, war auch mit ihm bei Amalien im Quartier geweſen, und ergaͤnzte uns jetzt manche Luͤcke ihrer ſchriftlichen Erzaͤhlung. Mit welcher Ehrfurcht, mit welcher Liebe ſprach er von ſeinem Ober⸗ ſten, und wie ſorgſam bewahrte ich jedes Wort uͤber ihn! Ich hatte dem Oberſten nur wenige Zeilen geantwortet, und dieſe wurden von Thraͤ⸗ nen der begeiſterndſten Ruͤhrung faſt verloͤſcht! Er wußte jetzt, daß es Amaliens Schweſter war, die er mit ſo zarter Großmuth geſchuͤtzt hatte