Teil eines Werkes 
7. Bd. (1815)
Entstehung
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ſich mit wahrem Vergnuͤgen eines Auftrags mei⸗ ner Schweſter entledige, und da es ihm unmoͤg⸗ lich falle, jetzt ſelbſt unſre Bekanntſchaft zu machen, ſende er uns zwei ſeiner Leute, deren Anweſenheit hoffentlich alle Unannehmlichkeiten von uns entfernen wuͤrde, welche im Kriege ſelbſt von dem beſten Willen der Officiere nicht immer verhindert werden koͤnnten. Ich druͤckte dieſe Zeilen an mein Herz, welches in dem Schreiber dieſes Briefes meinen Schutzengel von dieſem Morgen wiederfand; und als ich nun Amaliens Brief erbrach, als ich nun las, wie ſie mit den Ihrigen in der groͤßten Gefahr heraus auf die Straße einem eben vorbeigehenden Officier zu Fuͤßen geſtuͤrzt ſei; wie dieſer ſie in ihr Haus begleitet, mit eben ſoviel Muth als Klugheit die trunknen Soldaten daraus entfernt, ihnen Leben, Vermoͤgen, Ehre geſi⸗ chert und erhalten habe; wie jeder Verſuch, ihm einen Beweis ihrer Dankbarkeit aufzu⸗ dringen, von ihm eben ſo ernſt als feſt zuruͤck⸗ gewieſen worden ſei; wie er, als er ihre Sorge um unſre Mutter und mich geſehen, ſich beim Abſchied erboten habe, Briefe fuͤr uns mitzu⸗