Teil eines Werkes 
7. Bd. (1815)
Entstehung
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ſchoͤnen Prinzeſſin den verlangten Ring und erſuchte ſie um eine Deciſiv⸗Erklaͤrung wegen ſeines Antrages.

Die Prinzeſſin freute ſich, das Un⸗ moͤgliche durch ihren Befehl moͤglich zu ſehn: indeſſen war es ihr doch nicht gelegen, daß der ſchoͤne Florio jetzt als ein wohlerworbe⸗ nes Recht fuͤr ſeinen Herrn und Koͤnig ver⸗ langte, was ſie eben als freie Gunſt ihm ſelbſt zu gewaͤhren dachte. Die Sentimentalitaͤt war verſchwunden und ſie beſchloß den Ge⸗ ſandten, der ſein Werk vollendet glaubte, noch einmal an den Anfang zuruͤckzuweiſen.

Florio ſagte ſie ich ſehe wol, du biſt der Guͤnſtling einer Fee, denn mit rechten Dingen geht das nicht zu.

Der galante Florio erwiderte raſch: fuͤr die goͤttliche Adele werde ſelbſt das Unmög⸗ liche zu einem leichten Scherz; und er kenne kein Gluͤck, außer dem, ihren Wuͤnſchen durch Bereitwilligkeit vorauszueilen.

Gut, verſetzte die Prinzeſſin, ſo wirſt du mir einen Dienſt nicht verſagen, der uͤberdies eines tapfern Ritters wuͤrdig iſt.