Teil eines Werkes 
7. Bd. (1815)
Entstehung
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hineingefeiet. Nun kann, wie du weißt, jetzt kein gutes Gedicht ohne einige Kryſtallen und Karfunkel beſtehn, mein Stein ging alſo aus einer Hand in die andre, und die Poeten

reimten ſo lange: Kryſtallen, ſchallen, funkeln,

dunkeln, wallen, Hallen, fallen, bis mein Ring wirklich in die dunkeln Meereshallen gefallen war. Ich war vor Schreck und Betruͤbniß ſo außer mir, daß ich gelobte, keinen Antrag zu einer Verbindung guͤnſtig zu beantworten, waͤr er nicht von der Zuruͤckgabe meines Rin⸗ ges begleitet. Es war vielleicht voreilig, aber es iſt geſchehn, und wenn es dir um deine Sache Ernſt iſt, ſchoͤner Florio, ſo weißt du, was du zu thun haſt Denn wenn du vierzehn Tage und vierzehn Naͤchte lang noch ſo artig ſpraͤchſt, und braͤchteſt den Ring nicht, ſo aͤnderteſt du auch meinen Entſchluß nicht. Florio bat ſo fuͤß als moͤglich, und machte es ſo ſchoͤn, daß Prinzeſſin Trotzkoͤpf⸗ chen nur noch feſter auf ihrem Sinn beſtand. Er wurde bis an den Abend mit Bitten nicht fertig, und mußte die Fortſetzung bis auf den Morgen und am folgenden Abend wieder auf