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in ſeine Reſidenz begleiten zu laſſen, als dein Vorgaͤnger, der, wie ich bedaure, ſich an meinem Koͤrbchen todtgetragen hat. Aber— ein Geluͤbd bindet mich, und du weißt, daß Perſonen von fuͤrſtlichem Range noch niemals ihr Wort gebrochen haben, geſchweige ein Ge⸗ luͤbd! Wenn es zu loͤſen waͤr— aber freilich, das iſt nicht ſo gar leicht.
Florio ſchwur, das Geluͤbd ſo zu loͤſen, daß der ſcharfſichtigſte Gewiſſensrath keinen Bruch daran bemerken ſolle, wenn ihm nur die Prinzeſſin es zu entdecken geruhen wollte. m 5
Da fuhr ſie fort:
Vor einigen Wochen fruͤhſtuͤckte ich in mei⸗ nem Garten am Meerufer. Es war einer der ſchoͤnſten Morgen, und meine Hof⸗Poeten waren ſo begeiſtert, daß ihre Romanzen und Sonnette mit dem Wein um die Wette ſpru⸗ delten und floſſen. Zum Ungluͤck hatte ich ei⸗ nen ſehr ſchoͤnen Kryſtall an dem Finger, der mir lieber war als ein Koͤnigreich; denn eine gute Fee hatte mir ihn zu meinem kuͤnftigen Brautring gegeben, und alles Gluͤck der Welt


