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den naͤchſten Tag verſchieben. Die Prinzeſſin ließ es ſich auch gern gefallen.
Indeſſen ſpann zwar die Hoffnung fleißig an Florio's Geduldfaden, ſo lange noch ei⸗ niges Werg auf dem Rocken ſeiner Ueberre⸗ dungskunſt war, als aber dieſer Vorrath taͤg⸗ lich mehr zur Neige ging, brach einmal ploͤtz⸗ lich die Verzweiflung ein, und zerriß das ganze Geſpinnſt. Sie trieb den armen Florio durch Waͤlder und Felder, und er war ſchon im Begriff, dem entſcheidenden Ringe in das Meer nachzufolgen, da rief auf einmal eine ganz fremde, aber ihm doch bekannte Stimme: „Florio! Florio!“ Ich folge dir, rief er em⸗ fatiſch, denn er beſann ſich aus alten Balladen, daß die Heroen des freiwilligen Todes den Geiſterruf ihres Namens aus fremden Welten vernehmen, und ruͤſtete ſich ſchon zum Sprung in den ſchmerzſtillenden Liquor, da rief es nochmals:„Florio! Florio!l“ aber ſo ſchwer⸗ faͤllig, daß es kaum einer Menſchenſtimme glich, vielweniger einem Geiſterruf. Es war auch weder Menſch noch Geiſt, ſondern nie⸗ mand anders, als der dankbare große Gold⸗


