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bin!— Damit faßte er den Goldkarpfen und warf ihn in den Fluß.
Aber der Karpfen ſank nicht unter. Er blieb mit dem Kopfe uͤber dem Fluße und ſprach: Florio, ich kann dir auch einmal aus der Noth helfen, nimm indeſſen meinen Dank. Wir ſehn uns wieder.
Waͤr Page Florio nicht eben in poeti⸗ ſcher Begeiſterung geweſen, ſo waͤr er etwas erſchrocken. Jetzt aber fand er den redenden Fiſch natuͤrlich, und wunderte ſich nur, daß der Karpfen ſo artig und reſolut im Verſpre⸗ chen war, als haͤtte er am Hofe gelebt.
Es waͤhrte nicht lange, ſo hoͤrte er einen Raben jaͤmmerlich kraͤchzen, weil er ſich ſelbſt das Todtenlied ſang. Ein großer Adler ver⸗ folgte ihn und wollte ihn fruͤhſtuͤcken. Flo⸗ rio ſchrieb eben an einer ſchoͤnen Reflexion uͤber die Anmaßungen der Maͤchtigen gegen Schwache, und hatte ſich ſo gegen alle Be⸗ druͤckung exaltirt, daß er ſeinen Bogen ergriff, und den Adlermagen mit einem Pfeile ſo aus⸗ fuͤllte, daß ihm der Appetit nach Rabenfleiſch
verging.


