lante Sonette gemacht, und glaubte nicht ohne poetiſche Routine zu ſeyn. Zum Ueberfluß in⸗ deſſen, nahm er die Chreſtomathie aus Ti⸗ ton's Werken und den Geiſt aus Sadi's Schriften mit, und wenn ihm unterweges ein ſchoͤner Gedanke oder eine poetiſche Wendung einfiel, ſo ſtieg er ab, ſetzte ſich nieder und ſchrieb den Einfall in ſeine Schreibtafel, um ihn nicht zu vergeſſen.
Eines Abends ſaß er auch mit ſeiner Schreib⸗ tafel am Ufer eines Fluſſes. Er hatte ſich in ſo hohe poetiſche Regionen verirrt, daß er den Ruͤckweg zu ſeinem Thema nicht finden konnte. Wie er deswegen verdruͤßlich uͤber ſeine Schreib⸗ tafel wegſah, erblickte er einen großen goldfarbi⸗ gen Karpfen, der zu ſeinen Fuͤßen zappelte und eben verſcheiden wollte. Er war nach Muͤ⸗ cken aufgeſprungen und hatte ſich ſo hoch ge⸗ ſchnellt, daß er auf das Gras am Ufer gefallen war, und nicht wieder in den Fluß konnte. Ar⸗ mes Thier,— ſagte Florio lachend— es geht dir, wie mir, koͤnnteſt du mir nur auch aus der Noth helfen, wie ich es mit dir Willens


