Teil eines Werkes 
7. Bd. (1815)
Entstehung
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hieß die Anklaͤger ſich entfernen, uͤberhaͤufte ſeinen Pagen mit Liebkoſungen und zog ihn zur Tafel. Dann rief er ihn zu ſich in ſein Kabinet und ſprach: Mein lieber Florio, ich finde, daß du ſehr klug biſt, aber auch daß ich noch außerordentlich verliebt in Prin⸗ zeſſin Adelen bin, und daß ihr Korb meine Neigung nur vermehrt hat, aber nicht ver⸗ mindert. Ich will dich zu ihr ſchicken und ſehn, ob du nicht zu viel auf deine Ueberre⸗ dungskunſt dir einbildeſt.

Florio war ſogleich bereit, und verſprach mit anbrechendem Morgen abzureiſen. Der Koͤnig wollte ihn zuvor, ſo wie ſeinen vo⸗ rigen Geſandten praͤchtig equipiren, allein Flo⸗ rio erwiderte ihm verbindlich: er habe zu ſei⸗ nem Geſchaͤft nichts noͤthig, als ein gutes Pferd fuͤr ſich, und eigenhaͤndige Briefe des Koͤnigs fuͤr die Prinzeſſin. Beides er⸗ hielt er und mit dem erſten Morgenſtral war er ſchon unterweges.

In der Einſamkeit ſeiner Reiſe hatte er Zeit ſich eine ſchoͤne Anrede an die Prinzeſſin auszudenken. Er hatte auf alle Hofdamen ga⸗