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ſei er ein Staatsverbrecher und habe das Le⸗ ben verwirkt. Der Koͤnig kannte keine andre Logik, als die ſeiner Hofleute. Er fand dieſen Schluß ſehr buͤndig, ließ Florio ru⸗ fen, und befahl ihm, ſich den Kopf abſchla⸗ gen zu laſſen. Der arme Page bat nur um die Erlaubniß ſich nach ſeinem Verbrechen er⸗ kundigen zu duͤrfen. Die Anklaͤger waren zwar der Meinung, es ſei nicht noͤthig, weil er nach ſeiner Strafe ſich nicht mehr dafuͤr zu huͤten brauche; der Koͤnig aber konnte den Zorn nicht maͤßigen, und rief ergrimmt dem Verbrecher zu: Haſt du nicht uͤber mich und meinen Geſandten geſpottet, und dich geruͤhmt, deiner Werbung wuͤrde die Prinzeſſin nicht wi⸗ derſtanden haben?
Freilich— antwortete Florio— iſt das mein Verbrechen? Ich haͤtte Ew Majeſtaͤt Groͤße und Herrlichkeit vbeſſer als der Geſandte geprieſen, und ich bleibe bei der Ueberzeugung, wiewol ſie mich das Leben koſtet, daß die Prinzeſſin ſich durch den Antrag wuͤrde geehrt gefunden haben.
Der Koͤnig fand dieſes ſehr vernuͤnftig,


