Teil eines Werkes 
7. Bd. (1815)
Entstehung
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ſchon die Vermaͤlungsfeierlichkeiten von ſechs Koͤnigen und die Exequien von mehr als hun⸗ dert Gliedern der koͤniglichen Familie angeord⸗ net, und weil er ſich nie einer Abweichung von alter Sitte ſchuldig machte, ſo hatte er ſich ungemeine Routine erworben; er haͤtte ſchlafend jede Feierlichkeit anſtellen koͤnnen. Das Kabinet konnte keinen tauglicheren Man waͤhlen, als ihn.

Der Koͤnig ruͤſtete ſeinen geſandten auf das praͤchtigſte aus. Der Hofſattler muß⸗ te einen echtengliſchen Staatswagen fuͤr die Prinzeſſin, und einen Pariſer fuͤr den Ge⸗ ſandten bauen. Alle Goldſchmidte waren in Arbeit, Ringe, Diademe, und andere Klein⸗ odien fuͤr die Braut zu verfertigen. Tauſend Pferde trugen die Geſchenke und tauſend andre waren zur Suite des Geſandten beſtimmt. Es war ein Zug, man konnte nichts ſchoͤneres und praͤchtigeres ſehn. Die Menſchen kamen viele Meilen weit hergereiſt, um die Pracht zu be⸗ wundern.

Waͤhrend der Geſandte im Reich der gluͤcklichen Huͤgel ankam, und bei der ſchoͤnen