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Prinzeſſin ſeinen Auftrag ausrichtete, be⸗ reitete der Koͤnig alles zu der Feierlichkeit ſeiner Vermaͤlung. Er beſaß von ſeinen vielen Kriegen her eine vollſtaͤndige Sammlung Spe⸗ cialkarten von der ganzen Welt, und konnte daraus und aus ſeinen beſtimmten Inſtruktio⸗ nen leicht Tag und Stunde beſtimmen, wenn Geſandter und Braut in der Reſidenz eintreffen muͤßten. Dekorateurs, Zuckerbecker, Redner, Feuerwerker, Köche, Dichter, Zim⸗ merleute, alles war Tag und Nacht in voller Arbeit, denn der Koͤnig war ſtreng. Die niedlichſten Maͤdchen der Stadt legten ihre Blumenkoͤrbchen und die neuerrichteten Buͤrger⸗
militaͤrs ihre Uniformen nicht ab, die aa
nirer ſtanden mit ihren Lunten, und die De⸗ putirten aller Reiche mit ihren Komplimenten bereit, und zwiſchen allen gingen unaufhoͤrlich hundert Tambours umher, welche jedermann zur noͤthigen Wachſamkeit ermunterten, damit nichts von den Empfangsſolennitaͤten verſchla⸗ fen wuͤrde.
Schon griffen die Gloͤckner an die Seile und die Garden an die Gewehre, da kam der


