Teil eines Werkes 
6. Bd. (1815)
Entstehung
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obſchon beide die unverwerflichſten Reiſepaͤſſe aus Turin, erſter ſogar ein mediciniſches Doktordiplom der Univerſitaͤt Pavia vor⸗ zeigte, ſondern auch die arme Chriſtel in Ver⸗ wahrung bringen.

Die Unterſuchung nahm ſodann ihren An⸗ fang, und bei der erſten Vernehmung ergab ſich ohngefaͤhr Folgendes:

Joſeph hatte auf dem Wege nach Gruͤn⸗ berg ſeine Geliebte verfehlt. Da ſie nicht kam, beſchloß er, bis zum Abende in der Naͤhe zu verweilen. Er ſtrich hin und her, und ein offenſtehender Stolln im Revier des Andreas hatte ihn angelockt, ſich dort ein wenig umzuſehen. Hier traf ihn dieſer im Begriff, von dem Geſtein etwas abzuhauen. Der Pflichteifer des ehrlichen Steigers erblickte ſogleich einen Bergdieb in ihm, und wurde darin durch das an des Fremdlings Seite haͤngende lederne Saͤckchen noch mehr beſtaͤrkt. Andreas konnte nun nicht weniger thun, als ihm vorerſt Schlaͤgel und Eiſen, nebſt dem Saͤckchen abzufodern. Das erſte ließ ſich Jo⸗