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Ungluͤck nicht zu verlaſſen. Mit Sonnenauf⸗ gang ſtand ſie auf, um Thomas oder Marino aufzuſuchen, und zu Joſephs Huͤlfe aufzuru⸗ fen. Andreas ſchlummerte noch, und Kaͤthel war ſelbſt viel zu bewegt, als daß ſie ſie daran haͤtte hindern ſollen.
Schon an der hohen Birke ward ſie Tho⸗ mas und Marino gewahr. Jener hatte von der Verhaftung Joſephs etwas, wiewol nichts gewiſſes, gehoͤrt, und dem Alten Nachricht gebracht; allein beide mußten den Morgen abwarten, um naͤhere Erkundigung einzu⸗ ziehen. Freiwillig erbot ſich Chriſtel, ſie nach dem Amte zu fuͤhren.
Da der Alte vorgelaſſen wurde, behauptete er, daß ſein Sohn nur in der Hitze etwas Unrechtes begangen haben koͤnne, und erbot ſich zu einer Caution von tauſend Dukaten. Allein weit gefehlt, daß dies Anerbieten Jo⸗ ſephs Befreiung bewirkt haͤtte, ſo beſtaͤtigte ſie vielmehr den Amtmann in ſeiner Vermu⸗ thung, alle Fremdlinge moͤchten zu einer, da⸗ mals ſehr beruͤchtigten Bande gehoͤren. Er ließ daher nicht nur den Alten und Thomas,


