Teil eines Werkes 
6. Bd. (1815)
Entstehung
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ſeph willig nehmen, weil er wol einſah, ge⸗ fehlt zu haben; deſto hartnaͤckiger aber ver⸗ weigerte er die Ablieferung des letztern, deſſen Inhalt an verſchiedenen Erdarten, Bergſtufen und Edelſteinen er vorzeigte. Durch dieſen Anblick nur noch hitziger gemacht, drang An⸗ dreas ſchaͤrfer auf Auslieferung des Saͤckchens. Es kam vom Wortwechſel zum Balgen; aber der Kampf fiel fuͤr Andreas ſehr uͤbel aus, weil Joſephs Hund, der ihm heimlich gefolgt war und ſeine Spur gefunden hatte, ſich ganz unvermuthet darein miſchte und den Steiger wuͤtend an der Schulter faßte. Andreas, der Joſephs, in fremder Sprache geſchehenes Ab⸗ rufen des Hundes fuͤr Anhetzen hielt, wehrte ſich gegen beide aus Leibeskraͤften; der Hund ward immer grimmiger, und Joſeph mußte endlich zur Rettung des Steigers das letzte Mittel anwenden, und den treuen Hund mit ſeinem Saͤbel niederhauen. Kaum war dies geſchehen, als mehrere Bergleute, durch das Geſchrei herbeigelockt und von der Verwundung ihres Steigers aufs heftigſte gereizt, ſich Jo⸗ ſephs bemeiſterten, um ihn den Haͤnden der