62— mutter gewagt habe, und der Alite bezeigte ihr ſeinen Beifall uͤber ihre muthvolle Liebe. Thomas und der andere Tiſchgefaͤhrte gingen aus, um Joſeph zu ſuchen, kamen aber un⸗ verrichteter Sache wieder. Thomas ſagte dem Alten einige Worte in der unbekannten Spra⸗ che, und dieſer ward etwas unruhig.
„Siehſt du ihn heute nicht, ſo ſiehſt du ihn morgen gewiß!“— ſagte endlich, recht mit Innigkeit, der Greis—„Geh' jetzt heim, damit du zu rechter Zeit wieder ein⸗ triffſt, und erzaͤhle vor der Hand von der Buſchmutter ſo abſcheuliche Dinge, als du nur aufbringen kannſt. Thomas wird dich begleiten.“
Der Alte ſprach hierauf mit Thomas noch einiges allein, und ſie machte ſich, ohne zu einer feſten Ueberzeugung kommen zu koͤnnen, unter des einſtmaligen Pluͤſchrocks Begleitung, wieder auf den Weg. Alle ihre Fragen an dieſen nach Joſephs Stande und nach den Geſchaͤften in der Hoͤle blieben unbeantwortet. Sie werde ihn bald ſelbſt ſehen— antwortete der Finſtre— und zu ſeiner Zeit alles, was


