Teil eines Werkes 
5. Bd. (1815)
Entstehung
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Winken viel errathen. Auch dein Vater darf nichts erfahren. Er wird dich freilich, wie nun die alten Vaͤter ſind, lieber Pompejans ehrſame Gattin, als Theilnehmerin unſerer Freiheit ſehen! Erraͤthſt du nun den Grund ſeines Abſcheues vor dem Schleier? Komm, liebliche Unſchuld! aͤngſtige dich uͤber nichts! vor allem aber beſchleunige dein frommes Geluͤbde, und glaube nichts von der Strenge deſſelben, wie dir ſie Sanct Chryſoſtomus, der ſchon uͤber den Sternen lebt, bei der Weihe vorſpie⸗ geln wird! Ich will, daß du ganz froh in unſern Himmel kömmſt.

Laͤta an Demetrias.

Ich muß dir eine neue Erſcheinung in unſerm Hauſe entdecken, die die Ruhe deiner armen Laͤta zu bedrohen ſcheint. Ein gewiſſer ravenniſcher Ritter, Attalus iſt ſein Name, der oft meine Coͤnis meinetwegen bedraͤngt, oft ſelbſt den griechiſchen Eutrop, den wir zuruͤck⸗ geſchickt haben, zum Dolmetſcher einer verwe⸗