Dieſelbe an Dieſelbe.
Du willſt es, und das liebe, verraͤtheriſche Bild ſei auf ewig von meinem Buſen verbannt. Aber auch aus meinem Herzen?— Du ſagſt, die Zuͤge, die der Kuͤnſtler auf das Elfenbein zauberte— denn ich wende es hin und her, und es iſt nur Elfenbein, was mich ſo entzuͤckt— dieſe Zuͤge, ſagſt du, gleichen dem wilden Verheerer meines Vaterlandes, den du einſt in heiligen Traͤumen, mit geſchwungener Fackel Rom an⸗ zuͤndend, erblickteſt?— Ja, waͤr' es dieſer, ſo muͤßte er, wie von dem Buſen, ſo auch aus dem Herzen! aber bedenke gleichwol, Demetrias, was du ſaheſt, war nur ein Traum! Wie dun⸗ kel ſind die Geſichte, die uns ſelbſt die Begei⸗ ſterung in heiliger Verzuͤckung leiht! wie viel⸗ facher Deutung ſind ſie unterworfen!
O ein Rom hat freilich dieſer Alarich ent⸗ zuͤndet: es iſt dieſes ſchwache, unbewachte Herz!— Verzeihe, Jungfrau, die Verglei⸗ chung! ſie iſt nicht unpaſſend. Auch dieſes


