Teil eines Werkes 
5. Bd. (1815)
Entstehung
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lichen Schreiben, die er leſen wird, an Arin⸗ thiens Selavinnen empfohlen.

Ich bin alſo nun ganz dein, geliebte Deme⸗ trias, aber ich bitte ſei nicht zu ſtreng gegen mich, damit ich Muth behalte, zu dir aufzuſe⸗ hen, und kindlich an deiner leitenden Hand zu gehen. Fordre nie von der jugendlichen, fuͤr die Welt beſtimmten Freundin, deine hohen Ent⸗ ſagungen! Gott geweihte Jungfrau, nur wenige ſind faͤhig, wie du, mitten im Strudel der Welt das Leben der Engel zu leben. Du ver⸗ ſagteſt dir die Ruhe des Kloſters, um deine Kaͤmpfe zu erſchweren. Heilige, du kaͤmpfeſt auch fuͤr mich! laß mich deines Schutzes genie⸗ ßen! reiche mir aus den Wolken, auf denen du in deiner Glorie ſchwebſt, die Hand, und fuͤhre mich, wo ich nicht gehen kann! Meine heim⸗ lichſten Geſtaͤndniſſe meine innerſten Anliegen, die ſelbſt Arinthia nicht erfuhr, hoͤrſt du heute aus meinem Munde!