Teil eines Werkes 
4. Bd. (1815)
Entstehung
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O das freut mich ſehr! ſagte er ernſthaft und geruͤhrt.

In ſeinem ſpaͤtern Alter ging das immer weiter, und es war gar nichts mehr mit ihm anzufangen, wenn er nicht dichtete, oder man ihn von außen her ganz beſonders geiſtig an⸗ regte. Dann erwachte er, wie ein ganz Au⸗ derer, zu einem neuen Leben: ſonſt ſchwebte er ſtill immerfort in wunderlichen Betrachtun⸗ gen. Seiner Wohlthaͤterin in dieſer Periode, der beruͤhmten Sabliere, die ihn zu ſich ins Haus genommen hatte, und pflegte, und haͤt⸗ ſchelte, kann man es alſo wol vergeben, daß ſie einmal auf die Frage: wo ſie geſtern gewe⸗ ſen? antwortete: zu Hauſe! ich hatte allen meinen Leuten erlaubt zum Roſenfeſte zu ge⸗ hen, und ſchloß mich ganz allein ein mit meinen Hausthieren dem Hunde, der Ka⸗ tze und Lafontaine'n. Auf dem Todesbette beſuchte ihn der Geiſtliche und leitete das Ge⸗ ſpraͤch auf religioͤſe Gegenſtaͤnde; er that das um ſo mehr, da Lafontaine im Geruch der Freygeiſterey ſtand. Ja, mein Pater, ſagte der Kranke, was Sie mir ſagen wollen, hab'