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Mein Sehnen fluͤgelt deines Schiffes Kiel, Mit deinen Wimpeln treibt mein Gruß ſein Spiel; Und wenn dir Kuͤhlung ſanft die Wang' umweht, Es iſt mein Liebeswort, das leiſe fleht!—
Warum auch, ſtrenger Vater, jetzt ihn ſenden? Dem einz'gen Kind das einz'ge Gut entwenden? Was hat mein Sinnen, Wuͤnſchen, Hoffen, Ahnen, Gemein mit deines Herrſchergeiſtes Planen?
Im Reiche, das wir ſuchen, wohnt nicht Neid, Nicht Zwietracht, nicht Gefahr, kein Tauſch der
Zeit; Hier kraͤnzt kein Diadem— ein Zweig von Myrten; Hier ſtuͤrmt kein Volk— hier ruhn begluͤckte Hirten—
Dies laßt uns nur, was euch ja nicht gefaͤllt, Dies kleine Reich— ach, nicht von dieſer Welt!—
Sie kommen; ich hoͤre maͤnnliche Tritte— Nicht ſeine ſind's! Verbirg mich, gruͤne Huͤtte, Die meine Wuͤnſch' und Freuden oft verbarg!— Der Vater iſt's, der theure. Ach, daß ihn
Der Sorgen Unmuth, der Regierung Laſt
So ſtreng und truͤb und ſinſter umgebildet!


