Teil eines Werkes 
4. Bd. (1815)
Entstehung
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Ganz mich beruͤcken Dein' in mir lebende, Stuͤrmende, bebende Gotterluſt!

Dort, uͤber das wallende, brandende Meer,

Schreitet durch duͤſtres, ſchwarzes Gewölke

Dunkel gluͤhend die Sonne daher:

So, Giulio, gluͤht verzehrende Liebe dir

Von dunkler Stirn, aus duͤſtern Blicken!

Was alle ſcheucht, bringt mir, nur mir,

Verborgne Wonne, geheimes Entzuͤcken!

Und flieh' ich ſchuͤchtern wie der Vogel hier

In ſtille Nacht der Einſamkeit

Enrflieht dem Strahl, der ihm Verſchmachten draͤut

Soll ſelbſt mein Fliehn dich hoͤher nur begluͤcken!

Wo weilſt du, Giulio? ſagt dein Herz dir nicht,

Wer hier fuͤr dich des Zwanges Feſſeln bricht?

Wer ſchlummerlos um dich die oͤde Nacht

In heißen, bangen Thraͤnen durchgewacht? Was zweifl' ich! Nein, o du mein Einz'ger, weißt

Was mich bewegt: in dir lebt ja mein Geiſt;