Alter Mann.
Gut, lieber Herr! Ja ja, es ſind nun volle vierzehn Jahre, Seit er hinwegzog, frei ſich ſelbſt verbannte. Da ſtand ich auch gerad' an dieſem Platz, Und hielt des Knaben Vater, der noch ſelbſt Ein Knabe war, an dieſer meiner Hand. Dem ſagt' ich: Sieh ihn an! Das iſt ein Mann! Und kannſt du einer werden, bleibt ſein Bild Dir ewig in der Seele! ſagt' ich ihm. Und wenn du dann im zweifelhaften Leben
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Dir keinen Rath mehr weißt: ſo frage nur: Was haͤtte hier der Mann gethan? und thu', Ohn'’ alles Kluͤgeln, was du glaubſt, er werd' Es thun— ſo ſagt' ich ihm.
Aniello. Und folgt' er euch?
Alter Mann. Ja freilich folgt' er!
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Aniello.
Nun, wo iſt er denn? Verbergt ihn nicht; jetzt braucht man ſolche Soͤhne!


