Aniello vorn⸗
Doch halte dich, mein Herz! verrathe nicht In unvorſicht'ger Haſt, was langſam nur
Der Menge bloͤdes Aug' erblicken darf,
Soll ſie erblindend nicht ſich tiefer ſtuͤrzen! Wo bleib' ich? was beginn' ich, daß die Freud' Ich trag' und doch ſtill harrend mich gedulde?
Ein alter Mann, mit einem Knaben auf dem Arme, tritt hervor.
Alter Mann.
Mein guter, alter Herr: ihr ſeyd vom Haus?
Aniello. Ich bin's. Alter Mann. So ſagt: ich darf doch hier verweilen, Wenn euer Herr nun kommt? Verſteht mich recht: Nur ſehen will ich ihn, und dieſem da Ihn zeigen. Wißt, es iſt mein einz'ger Enkel!
Aniello. Zur Pforte ſtellt euch hin.


