4
Hochherz'gen Mann erſchaun! wo dieſer Arm, Der tauſendmal als Kind ihn trug, ſein Knie Umfaſſen, dieſe Freudenthraͤne noch Die theure Hand ihm netzen— wo ich rufen, Zum Himmel rufen ſoll: laß, Herr, in Frieden Nun deinen Diener fahren, denn ich hab' Den Mann geſehn, den du bereitet haſt!— Herauf, herauf, du goldne Sonne! ſteig' Aus Purpurwellen glaͤnzender empor: Du ſiehſt nichts Herrlichers in deinem Lauf! Schon ſcheucht ihr Licht die ſchwarze Nacht zuruͤck, Und weckt, belebt und kraͤftiget, was frei Vor ihr und aller Welt ſich zeigen darf: So geht auch Er, der Edle, dieſem Staat, Dem ſchlummernden, im Schlummer hart ge⸗ bund'nen,
Erweckend, kraͤftigend, belebend auf!—
Der Pförtner kömmt zurück, vor ſich ſingend, wie oben: „Und lieber ſinken ihn, als ſeine
That!“—
Geht ab durch die hintere Pforte, durch welche Ein⸗ zelne vom Volk langſam eintreten und ſich an die Seiten ſtellen. 4 4


