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du in dem bedeutendſten Augenblicke deines
Lebens einen Platz erkaͤmpfteſt und behaupteteſt, auf den du ſelber dich, nicht Reichthum und Geburt geſtellet— mit dieſem ruhigen Stolze ſieh auch jetzt das unumgaͤnglich Nothwendige an, und mir gebe die volle Ueberzeugung, daß du es thuſt, dieſelbe Faſſung und Ruhe, um dir alles zu ſagen, was ich dir in dieſem ſchreck⸗ lichen Augenblick einer ewigen Trennung ſagen muß——
Einer ewigen Trennung?— Nein!— Denn dort, wo alle Verhaͤltniſſe eines irdiſchen Lebens nicht mehr ſind, in den Gefſilden einer ewigen Freude, in die mich oft deine ſuͤße Schwaͤrmerei hinuͤber fuͤhrte, dort wird es mir nicht mehr verſagt ſeyn, offen und ruhig die getreue Rechte des Freundes zu faſſen.
Und warum zoͤgr' ich dir das entſcheidende Wort zu ſchreiben? Warum zieht dieſe Hand ſich unwillkuͤhrlich zuruͤck? Schwaͤcher wie ich geglaubt, fuͤhle ich mich im Augenblicke der Entſcheidung, und dieſe vielleicht ſcoen—— nein, nicht— ſtrafbare Thraͤne, die hier die Zuͤge meiner Hand verloͤſcht, macht mir mein


