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riegelt hatte, nach dem nahe gelegenen Dorfe, wo er eigentlich zu Hauſe war, und brachte mir die Kleidung ſeines älteſten Knaben. Ich kleidete mich um; indeſſen machte er mir einen Querſack zurecht, wie ihn die Landleute in jener Gegend zu tragen pflegen, gab mir, als nun der Abend kam, dieſen Sack uͤber die Schultern, einen Stecken in die Hand, und ſeinen Segen auf den Weg; meine Reiſeroute hatte er mir ſchon vorher beſtimmt.
Seinem Nathe gemaͤß, ſollte ich die Land⸗ ſtraßen möglichſt vermeiden, und auf Feldwegen die fuͤnf Meilen bis F— zu kommen ſuchen, wo ich, in der lebhaften, volkreichen Stadt, nicht leicht bemerkt werden und mit der Reichs⸗ poſt dann kommen koͤnnte, wohin ich wollte. Ich wollte meinem Wohlthaͤter die Kleinig⸗ keiten von einigem Werth, die ich befaß und zu mir geſteckt hatte, zuruͤcklaſſen: das haͤtte er aber faſt uͤbel genommen; im Gegentheile
gab er mir fuͤr meine Kleider, was er an baa⸗ rer Muͤnze beſaß, und entließ mich mit den Worten: Juͤngferchen, ich habe fuͤnf Kinder: an dieſen mag's der liebe Gott gleich machen,


