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ſtand mir ein rauher, beſchwerlicher und ziem⸗ lich weiter Weg bevor. Jetzt war mir's, als ob ein gelinder Nachtwind einiges Geraͤuſch von der Landſtraße heruͤbertrage; dies entzuͤn⸗ dete mich von neuem, und ich eilte nun uͤber das breite Stoppelfeld hinweg, die Verwundung nicht achtend, die meine leicht bekleideten Fuͤße erlitten, floß dann uͤber den weiten Anger, und ſahe die Landſtraße vor mir, geſtaͤrkt durch die Hoffnung, hier meinen Geliebten zu finden und in ſeinen Armen zum erſtenmal wieder meine Gedanken zu ſammeln. Jetzt noch einen Sprung uͤber den ſchmalen Graben— ich war auf der Landſtraße! Aber, entſetzlich! kein lebendes Weſen war zu entdecken! Lang ge⸗ ſtreckt lag ſie vor mir, die weiße Bahn, vom Mondlicht hervorgehoben; ich konnte ſie weit, weit mit meinen Blicken verfolgen: nirgends die geringſte Spur eines Menſchen— alles ſtill, leer und oͤde! Ich huſtete, ich rief: keine Stimme antwortete mir!
Jetzt brachen alle Schrecken der Verzweif⸗ lung auf mich ein. Sinnlos lief ich auf und nieder, von der Straße ab, wieder auf die⸗


