Teil eines Werkes 
2. Bd. (1815)
Entstehung
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An Eliſa.

Ach, wie plagt mich Ihr Kajuͤtenzimmer, meine liebſte Eliſa! Schon die friſche Farbe greift gewiß alle Ihre Nerven an! Die Welt hat nichts ſchaͤdlichers, als Bleiweiß. Seyn Sie doch behutſamer mit Ihrer Geſundheit, beſtes Maͤdchen! und ſchlafen Sie mir nicht zu fruͤh dort. Nur davon koͤnnten Sie Kraͤmpfe, wer weiß wie arg, uͤber den Hals bekommen.

Hoffentlich ſind Sie nicht zu ge⸗ blieben, und meine Briefe kommen Ihnen gruͤßend entgegen, ſobald Sie zu Deal aus dem Wagen ſteigen. Wenn Sie ſie alle beiſammen haben, Beſte, ſo ordnen Sie ſie huͤbſch in Reih' und Glied. Die erſten acht' oder neun ſind numerirt; bei den uͤbrigen bin ich aus die⸗ ſer Ordnung gefallen: du wirſt dich aber leicht aus den Tagen oder Stunden zurechte finden, die ich hoffentlich allemal angegeben habe. Haſt du ſie chronologiſch klaſſiſizirt, ſo hefte ſie in einen Umſchlag; ich denke, du wirſt von Zeit zu Zeit zu ihnen zuruͤckkehren; du wirſt,