Teil eines Werkes 
2. Bd. (1815)
Entstehung
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wenn dich Narren oder leeres Getraͤtſch ermuͤ⸗ det haben, dich in dein Kaͤmmerlein riegeln, und dir mit ihnen und mit mir ein Stuͤndchen die Zeit vertreiben.

Es iſt mir durchaus nicht moͤglich geweſen, auch nur einen Einzigen davon, auch nur durch Einen Zug des Witzes und der Laune, auch nur beleben zu wollen: aber du findeſt'was Beſſeres drin, etwas, das du wenigſtens in deinen jetzigen Verhaͤltniſſen beſſer brauchen kannſt guten Rath, Aufrichtigkeit und Erfahrung. Hoffentlich findeſt du auch in je⸗ dem, Zuͤge einer redlichen Seele, die mehr bedeuten, als ſchoͤn geruͤndete Perioden; und dieſe werden dein Zutrauen und den Glauben an deinen Yorik feſter gruͤnden, als alles, was ſtudirte Kunſtrednerei hervorbringen koͤnnte. Auf dieſen Glauben ſtuͤtze dich nun auch ge⸗ troſt, meine Eliſa! Armuth, Noth, Herzeleid und Schmach ſei mein Loos, wenn ich jemals Schuld werde, daß du deine Bekanntſchaft mit mir bereueſt! Ich lege dieſen Schwur vor den Augen des gerechten Gottes ab, und bitte ihn, es mir ſo ergehen zu laſſen, wie ich aufrichtig