Teil eines Werkes 
2. Bd. (1815)
Entstehung
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ein U., und... doch ich will Sie an ſo etwas nicht erinnern! Wenn ſich die Herren nur anſtaͤndig benehmen und in ſchuldiger Ent⸗ fernung bleiben: da iſts ſchon gut, und ſo viel, als man verlangen kann. Sind einige von ihnen wirklich noch beſſer: ſchoͤn, ſag' ich Ih⸗ nen! Sie beduͤrfen mancherlet Beiſtand, und ſind berechtigt, ihn anzunehmen. Nur, meine Liebe, behutſam, behutſam mit vertrautem Umgange! Gute Herzen ſchließen ſich leicht an; ſie ſind ſchon ihrer Natur nach geneigt dazu. Der Himmel ſtehe dir in dieſem, ſo wie in allen bedenklichen Faͤllen mit Feſtigkeit bei. Lebe wohl, du beſtes Geſchoͤpf Gottes! Behalt' mich lieb, ich bitte dich! Und denk' auch flei⸗ ßig an mich! Meine Eliſa, ich bin und bleibe ſo lang' ich lebe, im vollguͤltigſten Sinne des Worts, dein Freund, Yorik.

N. S. Sehr wahrſcheinlich zeigt ſich Ihnen Gelegenheit, mir mit einem hollaͤndiſchen oder franzoͤſiſchen Schiffe zu ſchreiben, waͤr' es auch erſt vom gruͤnen Vorgebirge. Durch beide wird's ja wol richtig an mich gelangen!

5₰