Teil eines Werkes 
2. Bd. (1815)
Entstehung
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umgebenden, Welt, nach Naturgeſetzen geſchieht, iſt ein Gegenſtand meines Erkennens, ich kann es durchforſchen, in die Geſetze ſeines Weſens eindringen und durch meine Erkenntnis entweder die ſchaͤdliche Wirkung der Naturkraͤfte von mir ableiten, oder, ſind ſie meiner Einwirkung zu maͤchtig, mich ſelbſt dem Kreiſe ihres Wirkens entziehen. Unterlaſſe ich dieſes, ſo verſaͤume ich eine Kraft zu bilden, welche zu aͤußern meine Pflicht, als verſtaͤndiges Naturweſen, iſt, ſo iſt meine Traͤgheit mit meiner Natur in Wider⸗ ſtreit, nicht die Weltwillkuͤhr mit dem reinen Willen der Vernunft; ich buͤße dann die Schuld meiner eignen Thorheit, naͤmlich der Vernach⸗ laͤßigung meines Verſtandes. Wie kann ich mir anmaßen das Reich der Vernunft foͤrdern zu wollen, ſo lange ich noch nicht einmal den Grund und Boden kenne, auf welchen mein Handeln beſchraͤnkt iſt? Das Feſtſtehen auf dieſem Bo⸗ den iſt Bedingung meines vernuͤnftigen Lebens; die Welt mit allen ihren Verhaͤltniſſeu als Natur und als Menſchenverbindung, iſt die Sprache welche ich kennen muß, um in ihr, wuͤrdig und vollſtaͤndig, das heilige Wort der Vernunft aus⸗