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mein Glaube ſeyn, in meinen Werken muß er ſich zeigen, ſoll er ein ſeligmachender, d. h. auf die ewige Welt der Vernunft gerichteter Glaube ſeyn. Jener todte Glaube wuͤrde ſelbſt das Werk der Vernunft ſtoͤren, indem er mich hin⸗ derte, dem vernuͤnftigen Willen angemeſſen zu handeln. Kann ich uͤbrigens auch nicht mit Zu⸗ verſicht auf den guten Erfolg meines Wollens und Handelns rechnen, ſo iſt doch das Mislin⸗ gen des Guten nicht abſolute Gewißheit. Ich wuͤrde alſo durch jene Thaͤtigkeit beides ſtoͤren, mein vernuͤnftiges Handeln, welches in meiner Macht ſteht, und die Moͤglichkeit des Gelingens und der Verbreitung des Guten, welche ich zwar nicht mit Gewißheit erwarten, aber eben ſo we⸗ nig im Voraus als unmoͤglich behandeln darf. Noch mehr verkennen wuͤrde ich die Natur dieſes Glaubens, wenn ich ihn als Beruhi⸗ gungsgrund wegen ſolcher Leiden misbrauchen wollte, die nicht aus dem Widerſtreit einer ge⸗ ſetzloſen, unbezwinglichen phyſiſchen Macht, ge⸗ gen die Forderungen der Vernunft, entſtehen. Auch hier ſcheut ſich oft die Traͤgheit nicht, das Heilige zu entweihen. Alles was in der, mich


