Teil eines Werkes 
2. Bd. (1815)
Entstehung
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ſogar in mich aufnehmen, aber ich wuͤrde mich nicht mit ſeinem Weſen, ſondern mit einer Zufaͤllig⸗ keit an ihm in Verbindung geſetzt haben, wie das Thier die Blume, nicht als Blume, ſon⸗ dern als Kraut genießet. Was ich wirklich finden ſoll, das muß ich geſucht haben, das heißt, es muß Gegenſtand meines Verlangens ſeyn. Und ſo erſcheint mir nun die Bedeu⸗ tung meines Lebens in dem klarſten Licht. Es iſt wahre eigentliche Vorbereitung zu dem ewi⸗ gen Leben. Die Seligkeit der Vernunftwelt wuͤrde fuͤr mich nicht vorhanden ſeyn, haͤtte ich nicht ſelbſt hier ein Leben nach Vernunft⸗ geſetzen gelebt, denn meine hoͤchſte Seligkeit beſteht ja in nichts anderm, als in der Er⸗ kenntniß und dem Gefuͤhl der realen Ueberein⸗ ſtimmung meiner Welt mit den Ideen(den Urprincipien der Vernunft) oder wie die Re⸗ ligion es nennt, in dem Anſchaun Gottes. Wem das Vernunftgeſetz in dem Leben gleich⸗ guͤltig war, wer ſeine Realitaͤt nicht ſuchte und im Vorbilde in ſich ſelbſt und außer ſich dar⸗ zuſtellen bemuͤht war, weſſen Sehnen blos auf das Endliche gerichtet war, wie waͤr' es moͤg⸗