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der Zorn in deſſen wie in Juliens Augen auf, doch wußten ſie ſich gut genug zu beherrſchen. Wie auf der anderen Seite Victors geſchickter Vertheidiger ſeine Rede hielt, in ergreifender Weiſe an die Herzen der Geſchworenen und Richter appellirte, wie ſo manche intimen Familienverhält⸗ niſſe zur Sprache gebracht werden mußten, blickte der An⸗ geklagte düſter und wehmüthig vor ſich hin und Julie vergoß öfter Thränen.
Der Vertheidiger ſuchte die Strafloſigkeit ſeines Klien⸗ ten dadurch zu begründen, daß er ſeiner Mutter thatſäch⸗ lich die beſten Dienſte bei Verwaltung ihres Vermögens geleiſtet und daß er von ihr die Vollmacht beſeſſen habe, jede beliebige Summe aufzunehmen, daß ihr aus ſeiner Handlungsweiſe übrigens nicht der mindeſte Schaden er⸗ wachſen wäre,— aber die unſelige Spielgeſchichte war doch nicht zu leugnen, wenn auch Alle erkennen mußten, welch' nichtswürdiges Komplott gegen Victor ſie herbei⸗ geführt hatte..
Geſchworene und Richter waren ſichtlich tief bewegt
und zu Gunſten des Angeklagten eingenommen, der per⸗
ſönlich kein Wort zu ſeiner Vertheidigung hervorbrachte. Als die Erſteren ſich zu ihrer Berathung zurückgezo⸗
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