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geſagt und mußte dieſe verweigern, denn einmal mochte ſie ſich nicht ganz wahr über Marie Franke's Vergangenheit zu ihrem Sohne ausſprechen, dann aber konnte ſie deren Anweſenheit im Schloſſe überhaupt nicht erwähnen, weil das Wiederſehen, nach ihrer Verabredung mit Egmont, nicht hier, ſondern in Theißen's Förſterhauſe ſtatt finden ſollte, um Gräfin Eleonore's Gefühle, der es nicht gut hätte verborgen bleiben können, zu ſchonen.
Marie begab ſich wieder in das Geſellſchaftszimmer zurück, und der zwiſchen Seligkeit und unruhiger Angſt ge⸗ theilte Wilm lief aufgeregt hin und her, denn er konnte ſeine Ungeduld kaum noch länger bezähmen.
Erſt ſpät trennte ſich die wiedervereinigte Familie auf dem gräflichen Schloſſe und noch ſpäter die zechende Diener⸗ und Dorfbewohnerſchaft.
Am folgende Tage hatten Egmont und Marie das Theißen'ſche Ehepaar zu beſuchen verſprochen und vereinig⸗ ten hiermit auch die Abſicht, Wilm Nordmann ſeine Mut⸗ ter wieder zu geben. Marie Franke wurde am Morgen ſchon darauf vorbereitet und ihr von Marien ſelbſt mitge⸗ theilt, daß ihr Sohn hier in der Nähe lebe und ſie ihn noch an demſelben Tage umarmen könne. Die Freude der alten Frau war übermäßig groß und ſie brach in einen überfließenden Strom von Lobpreiſungen der Vorſehung


