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glücklichen Fortgang. Was aber Alle noch mehr gegen den Grafen Eldor aufbrachte, war, daß er jede nähere Verbindung mit ſeinen Nachbarn zu vermeiden ſchien, denn das junge Ehepaar machte nicht Viſiten, wie man es ſicher erwartete und worauf man ſich ſchon gefreut hatte, denn man gedachte, dabei Mängel an der jungen Frau zu finden, die einen weiten Stoff zur Beſprechung gäben. Egmont hatte dies vorausgeſehen und fühlte durchaus keine Luſt, ſeine Marie in eine Geſellſchaft zu bringen, die ſie ſelbſt wenig anſprechen konnte und mit Freuden eine Ge⸗ legenheit ergreifen würde, ſie ihre niedrige Herkunft fühlen zu laſſen; Marien's Geſellſchaft allein genügte ihm voll⸗ kommen, mit dem Doctor hatte er eine innige Freundſchaft geſchloſſen, und Beſchäftigung und Zerſtreuung fand er genügend in der Sorge um ſeine Güter und ſeine Unter⸗ thanen, ſo daß er gar nicht das Bedürfniß nach einem weiteren Umgange fühlte; er meinte, daß, wenn ſich ein ſolches doch einmal bei ihm oder Marien herausſtelle, ihm durch eine Reiſe in ein beſuchtes Bad leicht abgeholfen
werden könne.
Gräfin Eleonore war lange in Zweifel geweſen, wie ſie ſich Gilgenbrucks gegenüber zu benehmen habe; man hatte ihnen, wie den übrigen Nachbarn, eine kurze ſchrift⸗ liche Anzeige von Egmont's Vermählung geſchickt, und ſie hatten ihren förmlichen Glückwunſch zu derſelben gleichfalls


