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der Gräfin nachgegeben zu haben, aber es war jetzt zu ſpät, umzukehren, und Gräfin Eleonore warf ihr einen tröſten⸗ den, beruhigenden Blick zu.
„Egmont iſt durch ſein Leiden mißgeſtimmt, ſonſt würde er anerkennen, daß er dieſes Haus, in dem ihm alle Herzen mit Freude entgegen ſchlagen, höher ſchätzt,“ meinte die Gräfin.
Wirklich heiterte ſich der Blick des jungen Grafen auf, als er durch die Ryihen der treuen Diener und Dorf⸗ bewohner, die ihn mit allen Zeichen der aufrichtigſten Theilnahme ehrerbietig grüßten, getragen wurde; er d ihnen freundlich, und als er ſich in ſeinem eigenen Sch zimmer befand, ſchien wohl zu fühlen, die alte, liel gewordene Umgebung wieder vor ſich zu haben; auch war jetzt Ida nicht bei ihm, deren Anblick ſein Unbehagen ver⸗ urſacht hatte. Er zweifelte nicht länger, ſie theile voll⸗ ſtändig den Plan ſeiner Mutter und erſtrebe ſeine Hand; die Mittel, die ſie dazu anwandte, erſchienen ihm zu⸗ dringlich und unweiblich, und er beſchloß, ihr ſo offen als 4 möglich zu zeigen, wie fern er davon ſei, ihren Wünſchen entſprechen zu wollen. Am Tage nach ſeiner Ankunft ver⸗ langte er, den Doctor Mittermann allein zu ſprechen. „Beſter Doctor,“ begann er ſeine Unterredung mit dieſem;—„ich habe Sie in Bezug Ihrer Anſchauungs⸗ weiſe von meinem Verhältniſſe zu Marie Theißen er⸗
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