ich es im Stande bin,“ ſagte der Graf nach einigem
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„Ich werde dem Willen meiner Mutter keinen Wider⸗ ſtand entgegenſetzen, wenn ſie mich nach dem Schloſſe
bringen laſſen will,“ fuhr der Graf nach einer Weile fort,
—„denn wir gewinnen nichts durch meinen Aufenthalt an dieſem Orte und man würde darüber noch mehr ſprechen, als es wohl ohnehin ſchon über dieſen Vorfall geſchieht.
Du aber, Marie, wirſt Dich vorbereiten, das Haus Deines
Vaters zu verlaſſen, wenn Du mir, woran ich nicht zweifle, auch ferner volles Vertrauen ſchenken willſt; ich habe jetzt noch keinen klaren Plan gefaßt, wohin Du vorläufig gehen ſollſt, denn mein Kopf iſt noch zu ſehr angegriffen, aber
ich werde Dich durch den Doctor, der Dir, wie Du ſagſt,
Theilnahme erweiſt, oder auf eine andere paſſende Weiſe Nachricht von meinem Wunſche zugehen laſſen und ich bitte Dich, ihm dann ohne Zögern zu folgen.“
„Aber ich glaube wirklich nicht, daß dies unbedingt
nöthig ſein wird,“ wandte Marie ängſtlich ein,—„denn
mein Vater ſcheint jetzt eingeſehen zu haben, daß er mir Unrecht gethan hat; er iſt ſanft und milde gegen mich. Dann fürchte ich aber, der Mutter Einwilligung zu meiner Entfernung nicht zu erhalten, und Du wirſt begreifen,
Egmont, daß ich ohne ihren Segen nicht einen wichtigen Schhritt thun möchte.“
„Sch werde mit Deinem Vater ſelbſt ſprechen, ſobald
1858. XVIII. In Wald und Schloß. I. 14


