den der Vater unterſtützt und der ſich ſeiner nutzloſen Wer⸗ bung nicht ſchämt.“
„Reize mich nicht durch Deine Worte!“ rief Franz außer ſich, wieder nach der Büchſe greifend,—„es giebt ſonſt hier nichts Gutes zwiſchen uns. Wir wollen doch ſehen, wer von uns in wenigen Tagen triumphirt hat; dann aber hüte Dich, Wilm, wenn ich die Marie vor aller Welt erſt mein nennen darf.“
. In höchſter Aufregung verließ er Wilm, mit ſchnellen Schritten ſeinen Weg fortzuſetzen, denn er ſelbſt fürchtete, ſeine Wuth werde ihn übermannen und zu einer übereilten Handlung hinreißen; Wilm aber blieb noch eine ganze Weile auf derſelben Stelle ſtehen und wiederholte ſich im⸗ mer wieder des Andern Worte, in denen er mit ihm uner⸗ klärlicher Sicherheit die Hoffnung ausſprach, Marie bald die Seinige zu nennen. Es wurde ihm klar, daß Franz dieſe ihm durch ſeine Aufregung entriſſenen Worte bald bereuen würde, daß ihnen aber irgend ein beſtimmter, vorausſichtlich Marien Gefahr drohender Plan, zu Grunde liegen müſſe; er beſchloß, ſie ſchon am andern Morgen von ſeiner Begegnung mit dem Jäger in Kenntniß zu ſetzen und zu warnen. 4 Auch Marie fühlte ſich nach Franzen's Entfernung voon einer kaum zu mäßigenden Unruhe bewegt; ſie ſprach ſich nicht einmal zu der Mutter darüber aus, deſto ſchwerere


